Sharons Kolumne "Mission Traumjob" Mein Fazit nach dem ersten Lehrjahr

15. Juni 2026

Liebe Leserinnen und Leser

Ich hoffe, ihr hattet alle einen tollen Start in den Sommer und konntet das warme Wetter etwas geniessen.

Das erste Lehrjahr neigt sich dem Ende zu und die Sommerferien rücken näher. Ich finde, das ist der perfekte Anlass, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die letzten Monate Revue passieren zu lassen.

Am Anfang meiner Lehre war alles neu und ich war extrem nervös. Mehr als einmal habe ich mich auf dem riesigen Gelände der Galliker Transport AG verlaufen und war überzeugt, dass ich mich hier nie zurechtfinden würde. Nach der spannenden und informativen Einführungswoche kam ich in meine erste Abteilung, die Schlosserei. Die Arbeit hat mir von Anfang an sehr viel Spass gemacht und die Zeit verging wie im Flug. Durch den Wechsel in eine neue Abteilung alle zwei Monate lernte ich das Areal immer besser kennen und finde mich heute problemlos zurecht. Besonders schön finde ich, dass man inzwischen überall bekannte Gesichter trifft und genau weiss, an wen man sich bei Fragen oder Problemen wenden kann. Zudem findet sich an jeder Ecke jemand für einen kurzen Austausch, was den Arbeitsalltag sehr angenehm macht.

Neben der Arbeit spielt selbstverständlich auch die Berufsschule eine wichtige Rolle. Der Berufskundeunterricht ist spannend und sehr informativ. Ich bin mit meinen Noten zufrieden und es motiviert mich besonders, dass ich das Gelernte direkt im Berufsalltag anwenden kann. Dadurch bleibt es nicht nur Theorie, sondern wird im Arbeitsalltag greifbar.

Leider gibt es dieses Mal auch etwas, das mir weniger positiv aufgefallen ist. Je mehr Zeit ich mit dem Lastwagen unterwegs bin, desto mehr merke ich, dass einigen Verkehrsteilnehmern eine Auffrischung der Verkehrstheorie gut tun würde. Es kommt regelmässig vor, dass Autos in unübersichtlichen Kurven Fahrräder überholen und dabei auf die Gegenfahrbahn geraten. In solchen Momenten wird deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Fehler anderer mitzudenken. Das Fahren erfordert dementsprechend enorm viel Konzentration und bringt eine grosse Verantwortung mit sich.

Nichtsdestotrotz macht mir die Arbeit nach wie vor unglaublich viel Spass und ich freue mich sehr auf die kommenden zwei Lehrjahre. Ich hoffe, dass ich ab August in der Car-Logistik eingesetzt werde. Besonders die Einsätze mit dem Abschleppwagen haben mir bisher sehr gefallen.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sommer und freue mich darauf, euch in meinem nächsten Beitrag wieder von meinen Erfahrungen zu erzählen.

Bis bald

Eure Sharon