Liebe Leserinnen und Leser,
schon wieder sind zwei Monate vergangen – und wie jedes Mal verging die Zeit wie im Flug.
In meinem letzten Bericht durfte ich euch mitteilen, dass ich die Autoprüfung bestanden habe und mich auf die C-Theorieprüfung vorbereite. Nun kann ich euch voller Freude sagen: Auch diese habe ich bestanden! Inzwischen bin ich regelmässig mit dem Fahrschul-Lastwagen der Galliker Transport AG auf den Strassen unterwegs.
In den ersten Lektionen war ich extrem nervös. Es war nicht einfach, die Breite und Länge des Fahrzeugs einzuschätzen. Durch die erhöhte Sitzposition hatte ich anfangs oft das Gefühl, halb auf der Gegenfahrbahn zu fahren. Auch die vielen Kreisel – besonders in Altishofen – waren gewöhnungsbedürftig. Es fühlte sich teilweise so an, als würde ich direkt in sie hineinfahren. Und auch beim Kreuzen mit anderen grossen Fahrzeugen gerate ich immer noch ins Schwitzen. Doch nach einigen Lektionen merke ich bereits eine deutliche Verbesserung.
Ich muss ehrlich sagen: Nach diesen Erfahrungen habe ich noch mehr Respekt vor diesem Beruf. Um sicher durch den Verkehr zu kommen, ist es wichtig, vorauszuschauen und alle Verkehrsteilnehmenden im Blick zu behalten. Besonders Fussgänger und Velofahrer müssen aufmerksam beachtet werden. Ausserdem ist es wichtig, die Spiegel regelmässig zu kontrollieren, das Kreuzen sorgfältig zu planen und auf der Fahrspur zu bleiben, ohne Randsteine mitzunehmen. Da kommt einiges zusammen, und die Verantwortung ist enorm!
Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass vieles mit zunehmender Routine einfacher wird und sich mit der Zeit von selbst ergibt.
Selbstverständlich bin ich wieder in einer neuen Abteilung. In den kommenden Wochen erhalte ich spannende Einblicke in die Galliker Car Logistics. Dort bereite ich die Fahrzeuge für die Chauffeure zum Transport vor, fahre sie aus dem Parkhaus und stelle neu angekommene Autos am korrekten Ort ab. Zusätzlich darf ich die Fahrer auf ihren Touren begleiten. Nach den letzten Monaten in den Werkstätten ist das eine sehr willkommene Abwechslung und es macht mir großen Spass, wieder mehr Zeit hinter dem Lenkrad oder auf dem Beifahrersitz zu verbringen.
Ein bisschen nervös bin ich aber trotzdem, denn das Parkhaus ist teilweise sehr eng und ich möchte nicht die Person sein, die den ersten Kratzer in einen Neuwagen macht. Auch das Aufladen ist nicht ohne: Beim Hoch- und Runterfahren der Rampe wird mir jedes Mal etwas mulmig. Aber ich bin sicher, dass auch hier mit der Zeit mehr Routine und Sicherheit entstehen werden.
Abschliessend kann ich sagen, dass mir die Arbeit nach wie vor sehr viel Freude macht. Die Tage vergehen schnell, es ist abwechslungsreich und ich lerne ständig Neues dazu.
Jetzt stehen aber vorerst zwei Wochen Ferien an – Zeit, das Gelernte etwas zu verarbeiten und neue Energie zu tanken.
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start in den Frühling und bis bald.
Eure Sharon
:format(jpeg))
:format(jpeg))
:format(jpeg))
:format(jpeg))
:format(jpeg))